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Jeder Tag bringt nicht vorhersehbare Neuigkeiten. Damit haben wir seit 50 Jahren Erfahrung.

Doch wie hilft Ihnen unsere Erfahrung in der aktuellen Situation?

Im Augenblick verändern sich unser Leben und unser Alltag, wie wir es uns vor wenigen Wochen noch nicht vorstellen konnten. Unser Küchentisch wird zum neuen Home-Office. Wir lernen gerade, uns neu zu organisieren!

Es ist jetzt Zeit, manche Dinge in unserem Leben neu zu denken und dabei neue Wege zu gehen. Im Augenblick steht unsere Gesundheit und die unserer Familien im Vordergrund. Nach dem Lockdown kommen wir erst langsam wieder zurück in den Alltag – und es wird vermutlich noch eine Zeit dauern, bis wir zur Normalität zurückgekehrt sind.

Was ist zum Beispiel mit unserer Arbeit? Werden wir nach Corona vielleicht noch mehr „digital“ von unseren Home-Offices aus arbeiten? Nimmt die Digitalisierung jetzt noch mehr Fahrt auf, um die globale Wirtschaft besser am Laufen zu halten? Moderne Philosophen und Wissenschaftler denken darüber schon jetzt nach.

" Bieten Veränderungen auch Chancen? Wie kann ich dies mit Blick auf meine Geldanlagen berücksichtigen?"

Krisen im Wandel der Zeit

Corona ist eine unerwartete und in ihren unmittelbaren Folgen erschreckende Krise, aber die erste ihrer Art ist sie nicht. Der Rückblick auf frühere Ereignisse, die die Börsen und Märkte erschütterten, kann wertvolle Hinweise darauf geben, was auf uns zukommt – und wie sich dem entgegensteuern lässt.

Die Anschläge vom 11. September, das Platzen der Technologieblase und schließlich die große Banken- und Immobilienkrise 2008 – das alles führte zu Rezessionen, die den meisten Branchen gehörig zu schaffen machten.

Rückschlüsse aus der Vergangenheit

Doch die Investment-Experten von Fidelity sagen, dass sich die besten Rückschlüsse für die aktuelle Situation aus einem Weltereignis ziehen lassen, das schon über 100 Jahre zurückliegt: Die Pandemie der Spanischen Grippe in 1918/19, die damals ebenfalls plötzlich eintrat und nicht vorhersehbar war.

Damit löste sie eine so genannte ereignisgetriebene Rezession aus, die sich von strukturellen oder zyklischen Krisen darin unterscheidet, dass sie oft weniger lang andauert. Das zeigt zumindest die Erfahrung – nach der Spanischen Grippe gab es für die Wirtschaft schon nach sieben Monaten Entwarnung und erneuten Aufschwung.

Gehören ereignisgetriebene Rezessionen damit zu denen, die unangenehm sind, die man aber schnell wieder vergisst? Ja und nein, denn das hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Wie sich Weltereignisse auf die Wirtschaft auswirken

Eine Studie des Harvard-Ökonomen Robert Barro mit José Ursúa und Joanna Wenig, die für 43 Länder die Auswirkungen der von der Spanischen Grippe ausgelösten Krise auf die Wirtschaft errechneten, kam zu dem Ergebnis, dass weltweit die Wirtschaftskraft im Mittel um sechs Prozent schrumpfte, während der Konsum um acht Prozent zurückging. Im Vergleich dazu wirkte sich der Erste Weltkrieg fünf- bis sechsmal stärker auf die Weltwirtschaft aus. Für den stärksten Einbruch der Nachkriegsgeschichte sorgte dagegen die Finanzkrise im Jahr 2009 mit 5,7 Prozent.1 Und wie sind die Prognosen jetzt?

Aus Erfahrungen die richtigen Schlüsse ziehen

Das Ifo-Institut hat Mitte April die volkswirtschaftlichen Kosten des Corona-Shutdown für Deutschland anhand von verschiedenen Szenarien errechnet. Die optimistischste Schätzung ergab einen Rückgang von 4,3 Prozent, die pessimistischste sah ein Schrumpfen von 20,6 Prozent voraus.2 Entscheidend ist hier vor allem, wie lange der Shutdown dauert und wie sehr die Produktion auch danach durch Infektionsschutzmaßnahmen beeinträchtigt bleibt.

Noch ist nicht klar, wohin die Reise geht. Sicher ist jedoch, dass Erfahrung aus vergangenen Krisen helfen kann, rechtzeitig Risiken zu minimieren und Chancen zu entdecken. Die Investment-Teams von Fidelity beobachten die Lage weltweit genau und entwickeln entsprechende Strategien.

 

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Was können Sie bei Kursschwankungen tun?

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